Über die Kunst, Fehler zu machen

Ein schon oft gehörter Begriff und gerade in der Start-up Szene sehr bekannt: Fehlerkultur. Doch was bedeutet eigentlich eine «Fehlerkultur im Unternehmen»?
Es geht in erster Linie darum, wie eine Organisation mit Fehlern umgeht und vor allem auch daraus lernt und sie sich somit zu Nutze macht. Schliesslich sammelt man Erfahrungen, indem Fehler gemacht werden. Der Herzschrittmacher zum Beispiel war eine Panne, die letztlich Millionen von Menschenleben retten sollte. Auch Penicillin wurde aufgrund eines Fehlers entdeckt.
Erfolgreiches Scheitern oder erfolgreiches Bessermachen könnte dies auch genannt werden. Ein übertriebenes Sicherheitsdenken lähmt die Kreativität und verhindert Innovationen – und führt schliesslich zu Stillstand.

Dreierlei hat sich bereits bei der Gründung entschieden, eine aktive Fehlerkultur zu leben. Denn Fehler passieren überall dort, wo gearbeitet wird. Fehler sind menschlich. Selbst Roboter machen Fehler. Dabei ist uns aber stets wichtig, daraus zu lernen. Denn Fehler zwingen uns auch, genauer hinzusehen und Prozesse, Arbeitsweisen und Informationen zu hinterfragen. Konkret bedeutet das bei uns: Kommunizieren. Ob es nun um einen klassischen Fehler oder ein Missverständnis geht. Wir versuchen somit, alle Knackpunkte direkt im Team zu besprechen. Denn schliesslich ist es so, dass jede Person in einem Team einen anderen Erfahrungsschatz hat und anders beeinflusst wird. Ziel ist es immer, dass jede von uns Ihren Blickwinkel, Ihre Meinung und gleichzeitig Ihre Stärke gleichermassen einbringen kann. Das führt oft zu grösserem Verständnis und schliesslich zu einem Learning für alle.
Hast du dir schon einmal Gedanken über die Fehlerkultur in deinem Unternehmen gemacht?

Ein zu empfehlendes Buch dazu ist Fast Perfekt.


Viel Spass beim Lesen & der Entwicklung deiner Softskills.
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